Die Fenster- und Fassadenbranche in Deutschland rechnet für das vergangene Jahr mit einer Umsatzsteigerung. 2011 erwartet der Verband jedoch einen Rückgang.
Wie aus einer am Montag in Frankfurt am Main vorgestellten Umfrage des Verbandes Fenster und Fassade (VFF) hervorgeht, erwartet die Branche für 2010 ein Plus bei den Erlösen von 4,9 Prozent. Im Jahr zuvor verzeichnete sie ein Umsatzwachstum von 3,6 Prozent.
Der Geschäftsführer des Branchenverbands, Ulrich Tschorn, führt die positive Entwicklung auf das Konjunkturpaket II, die Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das gestiegene Bewusstsein von Haus- und Wohnungsbesitzern für die energetische Modernisierung zurück.
Aufgrund des auslaufenden Konjunkturpakets rechnet der Verband für das laufende Jahr mit einem Rückgang von 1,3 Prozent. Bedingt durch Rohstoffverteuerungen müssten die Firmen zudem ihre Abgabepreise anpassen, sagte der VFF-Geschäftsführer.
In Deutschland gibt es nach VFF-Angaben rund 7.200 Fensterbaubetriebe mit zusammen 100.000 Mitarbeitern. Die Unternehmen erwirtschaften jährlich rund 8,5 Milliarden Euro.
dapd
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