1.677 Lehrlinge aus dem Kammerbezirk Chemnitz starten eine Ausbildung im Handwerk. Das sind 1, 1 Prozent mehr als im Vorjahr. Kurzentschlossene finden in der Onlinebörse noch freie Stellen.
"Trotz Wirtschaftskrise und demografisch bedingtem Rückgang der Bewerber ist es dem Handwerk wieder gelungen, viele junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen. Hier bewähren sich unsere Projekte zur wirtschaftsnahen Berufsorientierung“, sagt Dietmar Mothes, der Präsident der Handwerkskammer Chemnitz.
Insgesamt lernen derzeit rund 6.300 Lehrlinge im Handwerk des Kammerbezirks. Sie werden in rund 100 verschiedenen Berufen ausgebildet. Spitzenreiter ist seit Jahren der Kraftfahrzeugmechatroniker. In diesem Beruf wurden erneut 255 Lehrverhältnisse abgeschlossen, gefolgt von den Friseuren mit 148 und den Elektronikern mit 118 neuen Lehrstellen.
Liebevoll gepflegt werden auch die traditionellen Handwerksberufe, die mittlerweile selten geworden sind. Eine Maßschneiderin, ein Buchbinder und ein Brunnenbauer nahmen eine Ausbildung auf. Der Start ins Lehrjahr ist für das Handwerk noch nicht abgeschlossen.
Kurzentschlossene finden in der Lehrstellenbörse unter hwk-chemnitz.de noch 85 freie Lehrstellen – darunter Maler und Lackierer, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker, Metallbauer oder Bäcker. Auch für das nächste Lehrjahr sind schon 49 Stellen im Angebot.
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.