Enge Beziehungen zur Tschechischen Republik - Bayern - deutsche handwerks zeitung

Bayern - Ausgabe 15-16/2011

Enge Beziehungen zur Tschechischen Republik

Bilaterale Arbeitsgruppe will bürokratische Hemmnisse abbauen

Führen die bilaterale Arbeitsgruppe an: Prof. Dr. Erich Greipl, Präsident der IHK für München und Oberbayern, Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, Martin Kocourek, Industrie- und Handelsminister der...

Beim Besuch mit einer knapp 50-köpfigen Delegation unter Leitung des bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil Anfang März in Tschechien wurde vereinbart, eine bilaterale Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen. Beim Gegenbesuch des tschechischen Industrie- und Handelsministers Martin Kocourek in München tagte diese Arbeitsgruppe jetzt zum ersten Mal. Das Ziel ist, die Handelsbeziehungen mit Tschechien weiter voranzubringen und bürokratische Hemmnisse für bayerische Unternehmen in Tschechien abzubauen. „Außerdem wollen wir daran arbeiten, Regelungen und Vorschriften zum grenzüberschreitenden Arbeiten zu vereinfachen“, erklärt Zeil. Die Gruppe setzt sich aus Vertretern der Wirtschaftskammern und Ministerien beider Länder zusammen.

Die Handelsbeziehungen zwischen Bayern und der Tschechischen Republik sind traditionell eng. In den vergangenen Jahren haben sie sich sehr dynamisch entwickelt. Die Tschechische Republik ist Bayerns sechstwichtigster Handelspartner weltweit. Im gesamten mittel-, ost- und südosteuropäischen Raum ist sie sogar Handelspartner Nummer eins. Mehr als 3.000 bayerische Unternehmer pflegen Geschäftsbeziehungen in die Tschechische Republik. Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft ist Tschechien gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ein wichtiger Einstiegsmarkt ins Exportgeschäft. Bayern Handwerk International, die Exportfördergesellschaft des bayerischen Handwerks, hat ja sogar eine eigene Beratungsstelle im tschechischen Pilsen.

Infos unter Tel. 00420/377222660,
E-Mail: m.tomanova@bh-international.cz bzw.
unter www.bh-international.de

 
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