Der Präsident des Hessischen Handwerkstages, Bernd Ehinger, begrüßte die von Energieministerin Lautenschläger vorgestellten Ziele und Eckpunkte des hessischen Energiekonzepts für die Bereiche Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.
Gleichzeitig erinnerte er daran, dass die damit in Hessen eingeläutete Energiewende Bürger und Unternehmen nicht überfordern dürfe. "Das vorgestellte Energiekonzept findet einen ausgewogenen Weg zwischen Forderung und Förderung", so der Handwerkspräsident.
Ehinger lobte die Vorbildfunktion, die das Land in dem Konzept für sich festgeschrieben hat. Energie werde endlich als Querschnittsaufgabe der Landesregierung begriffen.
Das vorgelegte Energiekonzept greift nach Angaben des Handwerkspräsidenten einige Vorschläge und Aktivitäten des Handwerks in Hessen auf. So sieht er in der vorgeschlagenen Ausgabe von Beratungsgutscheinen an private Hausbesitzer die Ansätze des vom Handwerk umgesetzten Projektes "Haus sanieren – profitieren!" bestätigt. Qualifizierte Handwerksbetriebe stehen bereit, die dringend erforderlichen energetischen Gebäudesanierungen in den Bereichen Wärmedämmung, Heizung oder bei der Installation von Solaranlagen auszuführen.
Auch Anreize für verstärkte Werbung von qualifiziertem Nachwuchs im Bereich energieeffizientes Bauen und Sanieren begrüßte das Handwerk. Das Energiekonzept unterstützt damit ein zentrales Ziel der aktuellen Imagekampagne "Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan", die auch auf die Gewinnung qualifizierter Auszubildender zielt.
Das Konzept zur Energiepolitik in Hessen sei insgesamt ein "Garant für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und bezahlbare Energie", bestätigte Ehinger die Bewertung von Ministerin Lautenschläger abschließend, "und gleichzeitig ein Schub für neue Aufträge der hessischen Handwerksbetriebe."