Betriebe sind vorsichtig optimistisch für 2010
Die Wirtschaftskrise hat 2009 auch das hessische Handwerk erreicht. Neben der alle Wirtschaftsbereiche treffenden negativeren wirtschaftlichen Stimmung legte der strenge Winter Anfang 2009 praktisch alle Tätigkeiten am Bau und damit auch dem Bau nachfolgende Handwerke wochenlang lahm.
Der ab dem Frühjahr einsetzenden und über Sommer und Herbst andauernden Belebung ist es zu verdanken, dass die Jahresbewertung noch recht ordentlich ausfällt. Zu diesem Ergebnis kommt die Konjunkturumfrage des Hessischen Handwerkstages (HHT) für das Jahr 2009. HHT-Präsident Bernd Ehinger zufolge schloss das Jahr mit 68,2 Prozent mindestens zufriedener handwerklicher Betriebsinhaber ab.
Die Abkühlung sei recht gedämpft verlaufen und in den Handwerksgruppen sehr unterschiedlich. Der handwerkliche Arbeitsmarkt habe sich 2009 relativ stabil gezeigt. Insgesamt verzeichnet das hessische Handwerk einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent (Minus 1.700 Beschäftigte). In den mehr als 70.000 hessischen Handwerksbetrieben arbeiten rund 350.000 Beschäftigte.
Die Erwartungen der Handwerksbetriebe zur weiteren Geschäftslageentwicklung sind angesichts einer sich langsam erholenden Gesamtwirtschaft verhalten optimistisch. Für 2010 hofft das Handwerk, seinen jetzt erreichten Personalbestand stabil halten zu können.Seite 9
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.