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Wahlen am 22. September Diese Handwerker wollen in den Bundestag

Handwerker sind im Bundestag traditionell unterrepräsentiert. Doch diese Handwerker brauchen möglicherweise ab Oktober eine Zweitwohnung in Berlin. Denn sie stellen sich am 22. September zum ersten Mal als Abgeordnete für den 18. Deutschen Bundestag zur Wahl.

Dieser Artikel ist Bestandteil des Themenpakets Bundestagswahl 2013
Handwerker wollen in den Bundestag
Das Handwerk ist im Parlament unterrepräsentiert. Einige Handwerker wollen sich aber 2013 als Abgeordnete in die Berliner Politik einmischen. - ©

Sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind Handwerker und sie wollen in den Bundestag. Daher kandidieren sie bei der Wahl am 22. September als Abgeordnete. Ansonsten sind sie sehr verschieden – ob Linke, Grüne, Freie Wähler oder CDU/CSU.

Dabei sind Handwerker im Parlament traditionell unterrepräsentiert. Zu Beginn der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode kamen nur 5,2 Prozent der Abgeordneten aus dem Handwerk. Dabei machen sie mehr als zwölf Prozent der Gesellschaft aus. Doch im September wollen wieder neue Handwerker den Sprung in die Bundespolitik schaffen. Hier einige Beispiele aus dem Verbreitungsgebiet der Deutschen Handwerks Zeitung:

Handwerker Bundestag
© Foto: CSU

Alois Rainer, 48, ist Metzgermeister und möchte für die CSU in den Bundestag. Seit 17 Jahren ist er Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Haibach-Elisa­bethszell. Als Metzger steht er in der Früh im familieneigenen Betrieb, nachmittags ist er im Rathaus. Rainer kommt aus einer politisch aktiven Familie:  CSU-Landeschefin Gerda Hasselfeldt ist seine Schwester, Rainers Vater war selbst Bürgermeister.

Nun kandidiert er für den Bundestag. "Das Parlament sollte ein Querschnitt der Gesellschaft sein und deshalb muss dort auch das Handwerk vertreten sein." Sein Ziel: Der Ausschuss für Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Im Bundestag will er gegen Steuererhöhungen kämpfen. "Außerdem muss Bürokratie abgebaut werden, damit der Handwerker wieder Handwerker ist."

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