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Gesundheit Die Zeitumstellung besser bewältigen

Am 26. März ist es wieder soweit. In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr um eine Stunde vorgestellt. Ein paar Tipps, damit die Gesundheit nicht darunter leidet.

Während sich einige über die zusätzliche Stunde Schlaf freuen, kämpfen andere mit körperlichen und psychischen Beschwerden. Es gibt jedoch Methoden, die die Anpassung an den neuen Schlafrhythmus erleichtern können.

Zu den typischen Beschwerden, die durch die Zeitumstellung hervorgerufen werden können, zählen Müdigkeit, Ein- und Durchschlafstörungen und bei schlimmeren Fällen Herz-Kreislauf-Probleme und Verdauungsstörungen. Der Arbeitsalltag kann somit für einige Tage erheblich durch die Zeitumstellung beeinträchtigt werden.

Allerdings können die Umstellungsreaktionen mit ein paar einfachen Regeln gemildert werden. Der Schlafexperte Günter W. Amann-Jenson hat folgende Tipps zusammengestellt:

  • Wichtigster Grundsatz: keine übertriebenen Befürchtungen um den Schlaf! Der Schlaf reguliert sich selbst, wenn die elementaren Voraussetzungen stimmen.
  • Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus beachten.
  • Ganzheitliche Schlafunterlage, angenehme Umgebung: kühles Schlafraumklima, Licht- und Schalldämpfung, keine sichtbaren Stressfaktoren oder Uhren, Elektrosmog am Schlafplatz vermeiden.
  • Kunstlicht mit hohem Blaulichtanteil (Laptop, PC, TV) speziell am Abend vermeiden oder Spezialbrille benutzen. Auch Energiesparlampen haben einen hohen Blaulichtanteil.
  • Sport macht müde: Wer vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen körperlich aktiv war, schläft besser. Auch Sex wirkt eindeutig schlaffördernd.
  • Den Abend entspannt verbringen.
  • "Den Tag abschalten" vor dem Zubettgehen - Entspannungstechniken wie z.B. die progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder das autogene Training können bei Einschlafproblemen eine wirksame Hilfe sein.
  • Am Sonntagabend etwas später als gewohnt zu Bett gehen.
  • In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung abends leichte Mahlzeiten und höchstens wenig Alkohol zu sich nehmen. Auf Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen verzichten.
  • Wer eine empfindliche Verdauung hat, sollte die Essenszeiten schrittweise anpassen.
  • Am Montag lieber eine halbe Stunde früher aufstehen als üblich und die Zeit für das richtige Erwachen nutzen: Frische Luft tanken, einen kleinen Spaziergang machen, Wasser trinken. Erst danach ein leichtes Frühstück.
  • Wenn das frühere Einschlafen Mühe bereitet, nicht sofort zu Schlafmitteln greifen. Lieber zuerst Kräuter wie Baldrian, Hopfen, Passionsblume oder Melisse in Form von Tees oder Dragees ausprobieren.
  • Auf einen Mittagsschlaf während der Umstellungszeit verzichten. Besser bei Müdigkeit eine Erholungspause einlegen. So lässt sich die innere Uhr wieder einpendeln und der Nachtschlaf wird besser.
  • Schlaffreundliche Tage (Bewegung, Wasser, Atmung, Entspannung etc.) kreieren. sg
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