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Handwerkerumfrage Deutsche verbinden gepflegte Berufskleidung mit professioneller Arbeit

Ordentliche Berufskleidung macht einen kompetenten Einduck. Rund die Hälfte der Deutschen schließt von professioneller Berufskleidung auf professionelles Arbeiten. Das geht aus einer Umfrage von CWS-boco hervor.

Wie die Umfrage zeigt, legen die Deutschen neben Fachwissen und Pünktlichkeit auch Wert auf eine gepflegte Berufskleidung bei Handwerkern. Die Hälfte aller Befragten schließt zudem von gepflegter Berufskleidung auch auf professionelles Arbeiten. Für Auftraggeber steht ebenso die Sicherheit der Handwerker im Vordergrund, insbesondere für Frauen.

Im Juni 2016 führte net-request im Auftrag von CWS-boco, einem führenden Anbieter von Berufskleidung im Mietservice, online die "Handwerkerumfrage" durch. Von den 500 befragten Deutschen im Alter von 25 bis 65 Jahren hat rund ein Drittel (32 Prozent) in den letzten zwei Monaten mindestens einen Handwerker beschäftigt. Insgesamt 59 Prozent nahmen laut Umfrage im letzten Jahr die Hilfe eines Handwerkers in Anspruch. 92 Prozent zeigen sich mit dem Einsatz der Handwerker zufrieden, 63 Prozent sogar sehr.

Auftraggeber schätzen Höflichkeit und Fachwissen

Wenig überraschend landen Höflichkeit und Fachwissen ganz oben auf der Liste der Eigenschaften, die sich Auftraggeber von Handwerkern wünschen (jeweils 99 Prozent Zustimmung). Auch auf pünktliches Erscheinen wird viel Wert gelegt (98 Prozent). 91 Prozent freuen sich zudem über eine gepflegte Erscheinung beziehungsweise Berufskleidung und 95 Prozent wünschen sich, dass ein Handwerker keinen Schmutz hinterlässt.

Die Hälfte aller Befragten schließt von professioneller Berufskleidung auch auf eine professionelle Arbeitsweise. Ganze 86 Prozent finden sogar, dass Handwerker-Teams mit einheitlicher Berufskleidung deutlich professioneller wirken. "Wenn ich in sauberer, professioneller Berufskleidung zu meinen Kunden komme, habe ich meist gleich eine Vertrauensbasis für die Zusammenarbeit geschaffen. Denn die Berufskleidung kann auch das Image eines Betriebs beeinflussen", erklärt Armin Klotz, Inhaber des Meisterbetriebs Armin Klotz Natursteine Grabdenkmäler Fliesenverlegung. Immerhin 78 Prozent bevorzugen zusätzlich den Namen des Handwerkers auf der Kleidung; davon empfinden 51 Prozent dies als dienstleistungsorientiert, 22 Prozent mögen es zu wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Fast alle Befragten (96 Prozent) legen außerdem Wert darauf, dass Standards zur Arbeitssicherung eingehalten werden, 71 Prozent legen sogar großen Wert darauf. Besonders für Frauen ist dies wichtig: Bei den weiblichen Befragten war die Zustimmung bei diesem Aspekt signifikant höher als bei den männlichen Umfrageteilnehmern. Dabei geht es beispielsweise um das Tragen von Handschuhen beim Flexen oder Schweißen.

Internet weniger wichtig für Aufträge

Gute Handwerker sind mitunter schwierig zu finden. Die meisten Befragten vertrauen daher auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten (87 Prozent) oder anderen Handwerkern (41 Prozent). Rund ein Fünftel (21 Prozent) wird in den Gelben Seiten oder Branchenbüchern fündig und 9 Prozent über die Suche bei Handwerkskammern und -innungen. Nur 19 Prozent wählen über Handwerkerportale im Internet aus.

42 Prozent der Befragten ist es sogar egal, ob ein Betrieb über eine eigene Website verfügt. Für 23 Prozent ist diese hingegen ein wichtiges Auswahlkriterium und 35 Prozent finden es nicht zeitgemäß, wenn ein Betrieb online nicht vertreten ist. "Im Handwerk zählen Taten. Zwar schadet auch eine schöne Website nicht, doch ist Mundpropaganda hier Marketingtool Nummer eins. Daher überraschen mich die Ergebnisse nicht", erklärt Ingeborg Mell, Branchenmanagerin Handwerk bei CWS-boco Deutschland.

Quelle: CWS-boco

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