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Crashtests im Testzentrum Landsberg Der ADAC lässt es krachen

Seit 20 Jahren lässt es der ADAC in seinem Technikzentrum in Landsberg am Lech krachen. Die Crashtests haben die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht.

Was damit gemeint ist, demonstrierte der Automobilclub zum Jubiläum des Testzentrums, das europaweit seinesgleichen sucht. Mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h ließen die Unfallforscher um Projektleiter Andreas Ratzek einen VW Golf der zweiten Generation, frontal versetzt mit 40 Prozent Aufprallfläche, auf das Hindernis prallen. Das Ergebnis: Der Golf II, Baujahr 1988, war völlig demoliert, die Insassen hätten schwerste Verletzungen davon getragen.

„Beim aktuellen Modell würden die Türen noch aufgehen“, erklärt Ratzek. Mit den Daten aus den rund 900 Crashtests des ADAC haben die Hersteller die Fahrgastzelle der Autos kontinuierlich verbessert. Dabei geht es vor allem darum, die Verzögerungswerte der Fahrzeuge zu verbessern. Als wichtigste Maßnahmen zum Schutz der Insassen gelten aber immer noch der Airbag und der Gurt, der allein 70 Prozent der Schubkraft abfängt.

Trotz verbessertem Insassenschutz und einer sinkenden Zahl toter oder schwer verletzter Unfallopfer stellen die Einsätze bei Verkehrsunfällen hohe Anforderungen an die Rettungskräfte. Während früher die verunglückten Fahrzeuginsassen meist äußere Verletzungen aufwiesen, sind es heute eher innere Verletzungen, die nur schwer zu erkennen sind. ste

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