Symposium am 19. Februar
In den kommenden Jahrzehnten wird in Deutschland nicht nur die Bevölkerungszahl zurückgehen, sondern auch der Altersaufbau wird sich stark verändern. Immer mehr alten Menschen werden immer weniger junge Menschen gegenüberstehen. In 20 Jahren wird in Deutschland nahezu jeder dritte Mensch über 60 Jahre alt sein. Dies hat Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Auch und insbesondere das Handwerk muss sich mit diesen Fakten auseinandersetzen. Neben den Problemen (ältere Belegschaften, Fachkräfte- und Nachwuchsmangel) bieten sich dem Handwerk aber zahlreiche Chancen, die aus den bevorstehenden Marktänderungen resultieren. Trendforscher prognostizieren dem Handwerk zahlreiche neue Betätigungsfelder, wie zum Beispiel altersgerechtes und barrierefreies Wohnen, Wellness- und Qualitätsorientierung, Sicherheit, hoher Servicegrad usw.
Daher hat die HWK Kassel gemeinsam mit der Philipps-Universität Marburg (kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Union) ein Projekt entwickelt, dessen Ergebnisse wir Ihnen vorstellen möchten.
Folgende Aspekte sind Gegenstand des Projektes: Marktanalyse Kundensegment 50plus, Kaufkraftprognose für die hessischen Landkreise, Kundenverhalten 50 plus, Angebotsschwächen, Sensibilisierungsschulungen und Zertifizierungsgrundlagen.
Die Projektergebnisse sind damit eine wichtige Grundlage für eine aktive und gezielte Bearbeitung dieses stetig wachsenden Marktes.
Zeit: 16.30 Uhr
Ort: Handwerkskammer Kassel, Scheidemannplatz, 34117 Kassel
Programm:
- Einlass: 16.30 Uhr
- Begrüßung: Gerhard Repp, Präsident HWK Kassel
- Demografie schafft Märkte. Vorstellung der Projektergebnisse: Prof. Dr. Michael Lingenfelder, FMW Marburg
- Best-Practice-Beispiel: Elektro-Grüning, Eschwege, Jochen Grüning, Elektromeister
- Sensibilisierungsschulungen für Handwerksbetriebe, Inhalte und Erfahrungsbericht: Dr. Matthias Joseph, HWK Kassel
- Schlussworte und Ausblick: Dr. Diane Bingel, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin, HWK Kassel
Anschließend Imbiss
Moderation: Christoph Schmitz, FMW Marburg
Anmeldung:
Silke Wehner, Tel. 0561/7888-142
Meinung
Die deutsche Wirtschaft und der deutsche Steuerzahler müssen sich wohl damit abfinden, mit noch größeren Beträgen für die Schulden klammer Euro-Partnerländer haften zu müssen. Statt Schuldenabbau also neue Schuldenberge? Dies scheint der bittere, gemeinsame Nenner der Wahlen in Frankreich und Griechenland zu sein.
Leute
Familienfreundliche Arbeitsmodelle sind nicht nur Konzernen vorbehalten. Matthias Krieger hat dies für eine Handwerksfirma vorbildlich etabliert.
Reise
Das Rofangebirge am Achensee, ideal für Profis und Einsteiger. Und nach einer spannenden Tour mit Helm, Klettergurt und Karabinerhaken kommt die Erkenntnis: Bergsteigen ist kein Klacks.