Ein Fest für alle Sinne und ein drei Monate dauerndes Riesenspektakel: Die Kumbh Mela ist das größte Pilgerfest weltweit und wird nur alle zwölf Jahre gefeiert. In diesem Jahr ist es wieder soweit. Anlass für den Spezialveranstalter Orientaltours, zur wichtigsten Feier der Inder im nordindischen Haridwar vom 24. April bis 7. Mai eine 14-tägige Sonderreise aufzulegen.
Normalerweise hat Haridwar im Norden Indiens knapp 200.000 Einwohner. Alle zwölf Jahre pilgern jedoch Millionen von Hindus in die Stadt, um die Kumbh Mela zu feiern, deren Höhepunkt das rituelle Bad im Ganges ist. Männer und Frauen, in leuchtende Stoffe gehüllt, heilige Mönche und Asketen, die nichts als Asche auf dem Leib tragen, tauchen ein in den heiligen Fluss, "Mutter Ganga" genannt, der sie von Sünden reinigen und die nächste Wiedergeburt positiv beeinflussen soll.
Die Reisenden mit Orientaltours erleben das Fest am 27. und 28. April bei Vollmond. Dann drängen besonders viele Pilger an die Ufer des mächtigen Stromes, denn ein Bad in Vollmondnächten verheißt besonders viel Glück. Ein erfahrener Reiseleiter führt die Gruppe an die Hintergründe der religiösen Rituale heran und sorgt dafür, dass die einmalige Atmosphäre hautnah erlebt werden kann. Ein Fest für alle Sinne: Aus der Ferne klingt ekstatisches Trommeln und der Gesang der Pilger an die Ohren, "heilige Männer" skandieren religiöse Rufe. Die Augen werden von Holzkarren und Bauchläden mit bunten Gebetsketten, Süßigkeiten und Blumengirlanden verzaubert, und in die Nase strömen die Düfte von Räucherstäbchen und den Gewürzen aus den mobilen Garküchen.
Von Haridwar aus fährt die Gruppe in das 30 Kilometer entfernte Rishikesh mit seinen berühmten Ashrams, in denen schon die Beatles und die Rolling Stones Erleuchtung suchten. Beim abendlichen Aarti schicken tausende Gläubige winzige Öllämpchen auf kleinen Schiffchen aus Blättern mit ihren Gebeten flussabwärts. Die Hindus glauben, dass eine Meditation in Rishikesh ebenfalls zur Erlösung führt. Nur wenige Stunden Autofahrt entfernt liegt Amritsar, religiöses Zentrum der Sikhs. Auch Anhänger der Sihk-Religion baden im heiligen Wasser, um ihr Karma zu verbessern.
Zum Abschluss der Reise geht es nach Dharamsala am Fuße der Himalaya-Kette. Für Buddhisten ist der Ort mit der deutlich spürbaren religiösen Energie besonders wichtig, seit der Dalai Lama hier seine Exilregierung aufbaute. Dharamsala ist aber auch ein typischer Bazar-Ort, wie man sie überall im Himalaya findet – sehr lebendig, etwas chaotisch und mit vielen Geschäften und Szenekneipen ausgestattet. In einer kleinen Manufaktur werden besonders kunstvolle tibetische Teppiche hergestellt.
Reisetermin: 24. April bis 7. Mai 2010, Reisepreis 2.649 Euro mit Lufthansa-Flug, allen Transfers, 12 Übernachtungen im DZ in Mittelklassehotels mit Bad/Dusche/Toilette, inklusive HP.
Weitere Informationen gibt es bei Orientaltours per E-Mail an info@orientaltours.de oder auf orientaltours.de.
dhz
Meinung
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