Die Zahl der Arbeitsunfälle ist in Deutschland 2007 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies zeigte ein von der Berufgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) am Dienstag in Hamburg vorgestellter bundesweiter Vergleich.
Durch vielfältige Präventionsmaßnahmen sei es gelungen, den bundesweiten Wert in den vergangenen zehn Jahren von 17,2 Unfällen auf 14,5 pro 1.000 Vollzeitarbeitnehmer zu senken, sagte Stephan Brandenburg vom BGW.
Erhebliche Unterschiede bestünden nach Angaben von Brandenburg aber zwischen den einzelnen Bundesländern. Hier hätten Brandenburg mit 17,4 Unfällen, Bremen mit 17,0 und Mecklenburg-Vorpommern mit 16,9 die meisten Unglücke gemeldet. Hingegen seien in Hamburg mit 11,0, Bayern mit 11,6 Unfällen und Baden-Württemberg mit 12,8 die wenigsten Unfälle passiert.
Gegenstand des bundesweiten Vergleichs waren nach Angaben des BGW alle meldepflichtigen Arbeitsunfälle. Dies sind Unfälle, bei denen der Verletzte mehr als drei Tage arbeitsunfähig ist.
ddp
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