Azubi - 16.07.2012
Vorstellungsgespräch
Vorbereiten aufs Bewerbungsgespräch
Stell dir vor, du wärst der Chef. Was würdest du einen potentiellen Azubi im Vorstellungsgespräch fragen? Um die aufregende Situation zu üben, hilft es oft, sie einfach mal alleine durchzuspielen. Aber es gibt auch noch weitere Tricks, um im Bewerbungsgespräch zu punkten. - Von Jana Tashina Wörrle
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Damit das Vorstellungsgespräch nicht zum Stress wird, helfen ein paar kleine Tricks.
Mit deiner Bewerbung konntest du bereits Eindruck machen, deshalb steht jetzt das Vorstellungsgespräch an. Doch keine Panik! Auch wenn das eine ganz neue und vielleicht ein bisschen unangenehme Situation ist, musst du nicht nervös sein. Gut vorbereitet kann dir hier gar nichts passieren – außer, dass du danach einen Ausbildungsplatz sicher hast.
Vorbereiten aufs Bewerbungsgespräch
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Über das Unternehmen: "Gut vorbereitet" heißt hier zugleich, "gut informiert" zu sein. Du solltest dich über den Beruf, für den du dich bewirbst und über die Firma, bei der du gerne arbeiten möchtest, informieren. Dazu ist es am einfachsten, im Internet zu nachzuschauen, ob der Betrieb eine eigene Website besitzt und dort etwas über sich selbst und seine Arbeit berichtet. Zusätzlich oder wenn keine Internetseite vorhanden ist, solltest du auch in die Regionalzeitungen schauen und mit Freunden und Bekannten sprechen. Oft kennt jemanden das Unternehmen oder weiß ein wenig über die Aufgaben Bescheid, die dort zu erledigen sind.
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Über den Beruf: Über den Beruf an sich kannst du dich genauso informieren. Schau ins Netz und sprich mit Freunden, Verwandten und Bekannten – am besten natürlich mit jemandem, der selbst in diesem Beruf arbeitet. Informationen über verschiedene Handwerksberufe findest du im Internet auch auf der Seite handwerk.de und unter handwerksberufe.de.
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Mit Praxiserfahrung: Doch die beste Vorbereitung auf das Berufsleben bietet immer noch ein Praktikum, bei dem du selbst ausprobieren kannst, ob dir die Aufgaben liegen und ob du dir vorstellen kannst, diesen Beruf Tag für Tag auszuüben. "Die Erfahrung, die man dabei in der Praxis sammelt, kann keine Internetrecherche ersetzen", sagt auch Stefan Schröter, Ausbildungsvermittler bei der Handwerkskammer für Schwaben.
Und die Praxiserfahrung ist es auch, mit der du im Vorstellungsgespräch ganz besonders punkten kannst. Wenn du schon ein Praktikum in dem Beruf gemacht hast, für den du dich bewirbst, dann solltest du das sowohl im Bewerbungsschreiben als auch beim Vorstellungsgespräch unbedingt erzählen. Wenn du bislang keine Möglichkeit hattest ein Praktikum zu machen und den möglichen neuen Chef aber trotzdem mit deinem praktischen Können überzeugen möchtest, kannst du auch anbieten bei ihm für zwei oder drei Tage auf Probe zu arbeiten.
Persönlicher Eindruck: So sammelst Du Sympathiepunkte
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Erster Eindruck
: Doch neben deinem handwerklichen Geschick, geht es im Vorstellungsgespräch vor allem um dich als Person. "Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance", sagt Schröter. Deshalb sei es so wichtig, gleich zu Beginn des Gesprächs Sympathien aufzubauen. Verhalte und Aussehen müssen auf den ersten Blick angemessen sein. Achte auf gute Umgangformen, sei pünktlich und trete gepflegt auf.
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Auf Fragen vorbereitet sein: Wie schon erwähnt, ist es hilfreich, sich auf das Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Denn mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit möchte dein möglicher neuer Chef von dir wissen, warum du diesem Beruf ausüben möchtest. Und auch auf diese Frage solltest du dich vorbereiten. Überlege dir, was genau dich an dem Beruf so fasziniert und warum er so gut zu dir als Person passt. Gleichzeitig solltest du dich aber auch fragen, warum du dich bei genau diesem Betrieb beworben hast und nicht bei einem anderen.
Und wie wäre es mit einem Rollentausch – natürlich nur in Gedanken? Stell dir vor, du bist der Chef und musst ein Vorstellungsgespräch leiten. Welche Fragen würdest du stellen und was würdest du von dem möglichen neuen Azubi erwarten?
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Stärken herausarbeiten: Schön ist es auch hier, wenn an dieser Stelle von deinen eigenen Erfahrungen im Berufspraktikum oder jemandem anderen erzählen kannst, der in diesem Beruf arbeitet und der dir viel davon erzählt hat. An dieser Stelle kannst du auch berichten, wie du auf den Beruf und auf die Firma aufmerksam geworden bist und warum du dann eine Bewerbung abgeschickt hast.
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Locker bleiben: Das Wichtigste ist jedoch, dass du locker bleibst. Keiner erwartet, dass du dich mit Details des Berufs schon perfekt auskennst – schließlich willst du die Ausbildung ja erst beginnen. Aber du solltest zeigen, dass es dich wirklich interessiert, wie hier gearbeitet wird und dass du es gerne lernen willst. Hilfreich kann es deshalb auch sein, wenn du die Situation des Vorstellungsgesprächs vorher ein- oder mehrmals übst. Vielleicht kann ein Elternteil oder jemand aus der Verwandtschaft zum Üben mal den neuen Chef spielen und du testest ob die Antworten sitzen.
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