Frankfurt-Rhein-Main -

Betriebsbesuche Betriebe als Grundpfeiler der Wirtschaft

Der Landrat und Kammervertreter besuchen zwei Vorzeigebetriebe in Neu-Anspach.

Eine Delegation der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main besuchte gemeinsam mit Landrat Ulrich Krebs, Erstem Kreisbeigeordnetem Uwe Kraft, Bürgermeister der Stadt Neu-Anspach, Klaus Hoffmann, der Wirtschaftsförderung des Hochtaunuskreises und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Hochtaunuskreises, Eberhard Haag, sowie dem Kreishandwerksmeister Walter Gernhard zwei Betriebe in Neu-Anspach.

Die EBE Schmidt GmbH sowie das Autohaus Erlenhoff zählen zu den Vorzeigebetrieben des Kreises und leisten mit ihrem Engagement und ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur heimatlichen Wirtschaft. Die Betriebsbesuche finden jährlich statt und dienen vorwiegend dazu, aktuelle Anforderungen an die Betriebe nachzuempfinden und, falls notwendig, Unterstützung zu leisten und zu fördern.

„Die wirtschaftliche Lage im Hochtaunuskreis ist seit Jahren gleichbleibend stabil. Trotzdem ist es nicht zuletzt unsere Aufgabe, für die Betriebe präsent und ansprechbar zu sein“, so Landrat Ulrich Krebs und Erster Kreisbeigeordneter Uwe Kraft.

Dr. Christof Riess, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, sagte: „Unsere Mitglieder gestalten mit ihren Produkten und Leistungen die Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main maß­geblich mit. Basis ist dabei die Leistungsfähigkeit der dualen Ausbildung und die Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung für das Handwerk.“ Dr. Riess verwies auf die Leistungsfähigkeit der Bildungs­standorte in der Region und die attraktiven Weiterbildungsangebote, etwa des Rhein Main Campus.

EBE Schmidt GmbH

Der Unternehmensbesuch führte zuerst zur EBE Schmidt GmbH – Schlosserei – Bauelemente – Industrieservice, die im Jahr 1989 mit Sitz in Wehrheim gegründet wurde. Bei der Firmenbesichtigung erläutert der Geschäftsführer, dass das Geschäft durch die starke Nachfrage mit Expansionsabsichten im Jahr 2004 nach Neu-Anspach umgesiedelt wurde, wo es jetzt mit einem rund 100 m2 großen Ausstellungsraum einen guten Überblick über verschiedene Sicherheitsprodukte, Fenster, Türen und Markisen bietet.

„Unser Leistungsspektrum umfasst den Anlagenbau für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Edelstahl- und Blechverarbeitung aller Art, Garagen- und Industrietore, Sonnenschutz, Jalousien und verschiedene Arbeiten der Schlosserei wie beispielsweise Fenstergitter und Treppengeländer. Unser Geschäft basiert zusätzlich auf guter Beratung und Montagearbeiten – denn der Service macht für den Kunden oft den entscheidenden Unterschied. Zusätzlich leisten wir Einbruchsschutz für private und gewerbliche Gebäude“, sagten Marc und Bernd Schmidt, beide Geschäftsführer der EBE Schmidt GmbH.

Autohaus Erlenhoff

Im zweiten Betrieb begrüßten Bernd Bauer senior, der jetzige Geschäftsführer des Erlenhoffs, und Bernd Bauer junior, seinerseits Geschäftsführer des Autohauses Erlenhoff, die Delegation. Das Unternehmen wurde im Jahre 1964 von Georg Löw in Usingen übernommen und ist seitdem familiengeführt. Aus Expansionsgründen wurde das neue Areal in Neu-Anspach bebaut und 1996 bezogen.

2008 folgte die zweite Erweiterung, sodass die Verwaltung seitdem ihren Sitz in Neu-Anspach hat. „Unser Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeiter in Neu-Anspach, 14 in Usingen. Neben Servicetechnikern, Beratern und Verkäufern sind auch drei Mitarbeiter eingesetzt, die die Kundenzufriedenheit telefonisch im Auge behalten“, so Bernd Bauer jun. im Gespräch. „Unsere Leistungen reichen von dem gängigen Verkauf von Gebrauchtwagen und Neuwagen über Werkstatt­leistungen bis hin zu Autover­mietung und Unfallreparatur“, ergänzte Bernd Bauer sen.

Derzeit sind fünf Mechatroniker in Ausbildung. „Der Hochtaunuskreis wächst und lebt mit seiner Wirtschaft. Nachwuchskräfte sind immens wichtig und bilden unsere ­Zukunft. Die Familienunternehmen, die seit Jahren familiengeführt sind, sind das Fundament, da hier wich­tiges Fachwissen von Generation zu Generation übermittelt wird und die Nachhaltigkeit somit gewährleistet ist“, erläuterten Krebs und Kraft abschließend.

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