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Ein gutes Gründerklima herrscht offensichtlich in der Region Stuttgart. Gleich zwei Preisträger wählte die Expertenjury des Wirtschaftsmagazins handwerk magazin aus: Eine erfolgreiche Neugründung kommt aus Möglingen, eine aus Stuttgart-Feuerbach. Die Ehrung fand im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse in München statt. Auf Platz eins im Wettbewerb „Top-Gründer im Handwerk“ sind der Bandagistenmeister Andreas Kempa und der Orthopädiemechanikermeister Wolfgang Beu aus Möglingen bei Stuttgart platziert. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis erhalten die beiden „Spätstarter“ in die Selbstständigkeit für ihre 2007 gegründete Firma Orthopädietechnik Kempa & Beu. In ihrem Einzugsgebiet bieten die beiden 50 und 49 Jahre alten Gewinner eine intensive, ganzheitliche orthopädische und Reha-technische Versorgung von Schwerstbehinderten – vorwiegend von Kindern. Heute beschäftigt Kempa & Beu neun Vollzeit- und drei Teilzeitkräfte und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von über einer Million Euro. „Die beiden Partner hatten dank ihrer über 20-jährigen Berufserfahrung, ständiger Weiterbildung und der Bereitschaft zu großem persönlichen Engagement die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gründung“, beschrieb Franz Falk, Geschäftsführer bei der Handwerkskammer Region Stuttgart, die Ausgangsposition der Preisträger. Dritter Sieger wurde Maler- und Lackierermeister Thomas Rodens mit seinem Betrieb „Handwerk mit Stil“ in Stuttgart, er erhält 2.000 Euro Preisgeld. Mit nur 25 Jahren machte Rodens vor zwei Jahren als einer der jüngsten Malermeister den Schritt in die Selbstständigkeit und das gleich mit einem ungewöhnlichen Konzept: Qualitativ hochwertige Komplettlösungen aus einer Hand rund um Gestaltung, Renovierung und Sanierung stehen dabei im Vordergrund. Kombiniert werden diese mit dem Dienstleistungsversprechen „Handwerk in time“, das absolute Termintreue garantiert. Ebenso erfolgreich führte Rodens ergänzende Angebote wie „Handwerk im Urlaub“ oder „Handwerk öko-logisch“ ein, mit denen er auf Kundenwünsche eingeht und dafür entsprechende Spezialistenteams zusammenstellt. Derzeit beschäftigt Rodens neun Mitarbeiter und hat im Januar zusätzlich einen bestehenden Malerbetrieb übernommen. Für Kammerberater Franz Falk war der „unbedingte Leistungswille, die Innovationsfähigkeit und der Qualitätsanspruch an die eigene Arbeit“ das herausragende Merkmal dieses Preisträgers.
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