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Die Bäckerinnung Halle-Saalkreis setzt auf Qualität auch im Jahr ihres 150-jährigen Bestehens. 15 Bäckereien der Bäckerinnung Halle-Saalkreis beteiligten sich an der öffentlichen Brotprüfung Mitte Juni in Halle. 22 Brote ließen sie dafür von Bäckermeister Michael Isensee, Qualitätsprüfer vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, begutachten und bewerten. Damit alles korrekt läuft, stecken an den Broten nur anonyme Nummern, der Name der Bäckerei wird erst nach der Bewertung bekannt. Die Bäckereien erhalten danach Zertifikate und Tipps für die Qualitätsverbesserung. Bäckermeister Erhart Hendrich schneidet ein neues Brot an. Bewertet werden nicht nur Geruch und Geschmack, sondern auch Form, Aussehen und Struktur, die Oberflächen- und Krusteneigenschaft, die Lockerung und das Krumenbild. Michael Isensee drückt das Brot zusammen. „Ein gutes Brot sollte auch elastisch sein“, sagt er. 100 Punkte erreicht ein Brot maximal. Die meisten Brote seien von guter Qualität und erhielten 90 bis 99 Punkte, so Michael Isensees Erfahrungen. Die Resultate sind noch am gleichen Tag auf der Internetseite www.brot-test.de einzusehen. „Ein Brot sollte nicht kleben und frisch aromatisch, leicht säuerlich riechen“, so der Experte. Ganz optimal aber sei die Bewertung leider nicht, schränkt er ein, denn ein Brot sollte 24 Stunden alt sein. Das ließe sich aber durch die Backzeiten schlecht einhalten. Die Bäckereien der Bäckerinnung Halle-Saalkreis bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen: Elf Brote erhielten die Bewertung sehr gut und fünf gut.
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