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Fraport-Chef Wilhelm Bender verteidigte die Pläne für den Ausbau des Flughafens. Der Flughafenbetreiber wird aus seiner Sicht „überhaupt keine Schwierigkeiten“ haben, die nach dem Ausbau zusätzlich möglichen Starts und Landungen an die Fluggesellschaften zu verkaufen. Bender, der zum Thema „Flughafen Frankfurt – Chance für Mittelstand und Handwerk“ sprach, verwies auf Umfragen, die die Akzeptanz des Vorhabens in der Bevölkerung belegen sollen. Danach sollen 65 Prozent der Offenbacher für den Ausbau sein. „Wir investieren nicht nur in den Ausbau, sondern auch in die Bestandssanierung“, erklärte Bender. Sein Unternehmen sei bemüht, möglichst viele Aufträge in der Region zu vergeben. Zudem betonte der Fraport-Chef, dass rund 8.500 Menschen aus Stadt und Kreis am Flughafen beschäftigt seien. „Wir sind die größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland.“ Vom Flughafen als Jobmotor sprach auch Landrat Peter Walter. „Das sind krisensichere Arbeitsplätze.“ „Wir brauchen mehr Jobs im Osten der Rhein-Main-Region“Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider zeigte sich um einen Interessenausgleich zwischen Jobs und den Lärmeinflüssen auf die Bevölkerung in Offenbach bemüht. „Wir brauchen auch gerade Jobs im Osten der Rhein-Main-Region.“ Mehr als 63.000 Menschen seien inetwa 500 Firmen am oder um den Flughafen beschäftigt, sagte Handwerkskammer-Präsident Bernd Ehinger. Ein internationaler Flughafen mit Drehscheibenfunktion steigere die Attraktivität der Region als Standort für international agierende Unternehmen. Die Frage des Ausbaus sei also auch eine Frage von zukünftigen Arbeitsplätzen und zukünftigem Wohlstand. Kreishandwerksmeister Wolfgang Kramwinkel forderte eine Erhöhung des Steuerbonus für Handwerkerleistungen. „Von derzeit 600 Euro muss der Steuerbonus auf 1.000 Euro angehoben werden.“ Nur so werde die Binnennachfrage weiter angekurbelt. „Das ist auch der richtige Weg, um Schwarzarbeit zu bekämpfen.“
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