Ausbildungsvergütung 2009: Große Unterschiede zwischen den Berufen - Personal - deutsche handwerks zeitung

Personal - 23.02.2010

Ausbildung

Ausbildungsvergütung 2009: Große Unterschiede zwischen den Berufen

666 Euro pro Monat verdiente ein Auszubildender im Durchschnitt im Jahr 2009 in Deutschland. Dabei zeigen sich bezüglich der Vergütungshöhe große Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen, so die Ergebnisse des Bundesinstituts für Berufsbildung zu den tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2009.

Für insgesamt 184 Berufe in West- und 148 Berufe in Ostdeutschland ermittelte das BIBB die durchschnittlichen Vergütungen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere im Handwerk die Unterschiede groß waren. Hier einige Beispiele für unterschiedliche durchschnittliche Monatsvergütungen:

  • Maurer/-in: 895 Euro (West)/ 709 Euro (Ost)

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in: 895 Euro (West)/ 709 Euro (Ost)

  • Gerüstbauer/-in: 817 Euro/ 684 Euro (Ost)

  • Hochbaufacharbeiter/-in: 761 Euro (West)/ 614 Euro (Ost)

  • Maler/-in und Lackierer/-in: 421 Euro (West)/ 388 Euro (Ost)

  • Friseur/-in: 449 Euro (West)/ 269 Euro(Ost)

  • Bäcker/-in: 478 Euro (West)/ 390 Euro (Ost)

Männer verdienen mehr als Frauen

Auch in Bezug auf das Geschlecht der Auszubildenden zeigten sich Unterschiede in der Vergütungshöhe. In Westdeutschland kamen die männlichen Auszubildenden laut BIBB auf durchschnittlich 692 Euro, die weiblichen auf 658 Euro. Männliche Auszubildende in Ostdeutschland bekamen im Durchschnitt 610 Euro, weibliche auf 569 Euro. Das BIBB erklärte die abweichenden Vergütungsdurchschnitte dadurch, dass junge Frauen häufiger in Berufen mit einer niedrigeren Ausbildungsvergütung anzutreffen seien als junge Männer.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsvergütungen der unterschiedlichen Berufe unterteilt nach Branche und Ausbildungsdauer sowie Schaubilder und Angaben zur Entwicklung der einzelnen Vergütungshöhen finden Sie unter bibb.de.

jtw

 
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