Stuttgart -

Bundessieger Auch Stefan Raab ist ein bekennender Hommel-Fan

Fabian Benjamin Hommel wurde jetzt als bester Metallbildner Deutschlands ausgezeichnet.

Metallbildner Fabian Benjamin Hommel
So sieht ein strahlender PLW-Bundessieger aus: Metallbildner Fabian Benjamin Hommel. -

Erst Kammersieger, dann Landessieger und nun Bundessieger im Praktischen Leistungswettbewerb des Handwerks – der beste Metallbildner (Gürtler- und Metalldrücktechnik) Deutschlands heißt Fabian Benjamin Hommel. Der 20-Jährige absolvierte die Ausbildung im elterlichen Betrieb, der Jakob Hommel GmbH in Bad Überkingen. Anfang Dezember erhielt er seine Urkunde für den PLW-Bundessieg in Bielefeld. Der DHZ verriet er, was ihn an seinem Beruf fasziniert und warum die Jakob Hommel GmbH bei Stefan Raabs Wok-WM den entscheidenden Beitrag leistet.

DHZ: Was macht den Beruf des Metallbildners aus?

Hommel: Mit den Techniken der Metallverarbeitung, des Lötens und Schweißens formen wir Kupfer, Messing, Bronze und Edelmetalle für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Ganz wichtig ist dabei die Metalldrückbank. Mein Gesellenstück ist ein Pavillon mit Teelichthalter aus Kupfer und Messing.

"Dass ich so gut abschneide, hätte ich nicht gedacht."

DHZ: Bester Metallbildner Deutschlands. Wie fühlt sich das an?

Hommel: Ja, ich bin schon stolz auf mich, aber auch sehr überrascht. Ich wusste, dass meine Noten gut waren. Aber dass ich so gut abschneide, hätte ich nicht gedacht.

DHZ: Was macht Ihnen am Beruf besonders viel Freude?

Hommel: Das Metalldrücken – selbst mit den Händen etwas zu formen. Der Beruf ist sehr vielseitig und ich sehe abends, was ich getan habe.

DHZ: Was macht das Besondere des Betriebs aus?

Hommel: Wir arbeiten alle gerne zusammen und ich habe viel von meinem Ausbilder gelernt. Der Wok, der bei der TV Total Wok-WM durch die Bahn flitzt, stammt von uns. Stefan Raab hat wohl mehrere gestestet und unserer hat ihn überzeugt. So ein Auftrag ist toll.

DHZ: Was steht jetzt beruflich an?

Hommel: Ich werde im Betrieb weiterarbeiten und hier am Ball bleiben. Die größte Drückmaschine richtig gut bedienen zu können – das wäre toll. Generell möchte ich mal für eine Zeit ins Ausland gehen. Und danach? Auf jeden Fall irgendwann den Betrieb übernehmen.

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