Rallye Aïcha des Gazelles -

Im Mercedes-Transporter durch die Wüste Aïcha des Gazelles 2016: Die Rallye rollt

Die Rallye Aïcha des Gazelles in Marokko läuft. 2016 sind erstmals zwei Teams für das Handwerk in einem Mercedes-Transporter am Start. Die erste Etappe ist schon geschafft.

Dieser Artikel ist Bestandteil des Themenpakets Rallye Aïcha des Gazelles

Goldschmiedemeisterin Viola Hermann und SHK-Meisterin Vanessa Wagner im Mercedes-Benz Vito konnten ihre Erfahrungen aus dem Vorjahr in die Waagschale werfen und haben alle Checkpoints erreicht. Die Drittplatzierten von 2015 fuhren schon beim Prolog, der nicht in die Gesamtwertung einfließt, mit einer Abweichung von nur drei Kilometern nahe an der Ideallinie. Als Seniorteam haben sich die Fahrerin aus Stuttgart und ihre Navigatorin aus Hattersheim in Hessen viel vorgenommen, aber noch ist der Weg durch die Wüste von Marokko lang.

Wie schwer es ist, sich in der kargen Landschaft zurechtzufinden, mussten Madeleine Oster und Catrin Peest bei ihrer Rallye-Premiere feststellen. Bis kurz vor dem dritten Checkpoint der ersten Etappe fuhren sie ein nahezu perfektes Rennen, dann aber verloren sie etwas die Orientierung. Trotzdem blicken die Dachdecker- und Zimmermeisterin aus Bernkastel-Kues und die Tischlermeisterin aus Heidelberg optimistisch auf die nächsten Tage, denn auch sie hat längst das Rallyefieber gepackt. Beim 45 Kilometer langen Prolog nahe der Wüstenstadt Erfoud hatten die beiden Neulinge im Mercedes-Benz Sprinter drei von vier Checkpoints passiert und nur wenige Strafkilometer eingefahren.

Auftakt zur Aïcha des Gazelles 2016

Nach technischer Abnahme, Schiffspassage über das Mittelmeer und der Fahrt über den Hohen Atlas ist die Frauenrallye Aïcha des Gazelles 2016 in Erfoud, im Osten von Marokko, gestartet.

Bereits seit 17. März sind die vier Teams im Rallye-Tross von Mercedes unterwegs, unter ihnen die beiden Handwerksteams. Vom Mercedes-Museum in Stuttgart ging es zunächst nach Nizza, wo die Fahrzeuge zur technischen Abnahme mussten. Danach wurde per Schiffspassage über das Mittelmeer nach Marokko übergesetzt. Auf der Fahrt über das Atlasgebirge fuhren die 160 Rallyeteams wie im Vorjahr durch eine verschneite Winterlandschaft, ehe sie das Startgebiet im Osten von Marokko erreichten.

Nach Prolog und Auftakt-Etappe liegen immer noch mehr als 2.000 Kilometer durch Geröllfelder, ausgetrocknete Flussbetten und die Dünen der Sahara vor den Teams. Mit ihren Allrad-Transportern sind die Mercedes-Teams aber bestens für die bevorstehenden Strapazen ausgerüstet. Antriebsstrang, Motorisierung und Elektronik der Rallye-Transporter sind seriennah. Lediglich mit Überrollkäfigen, Unterbodenschutz, Schalensitzen und einer speziellen Offroad-Bereifung wurden die Fahrzeuge aufgerüstet. ste

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